Am einfachsten ist wohl der Start in ein geschriebenes Medium. Viele Webseiten nutzen hier eine eigene Domain unter der dann ein sogenanntes Content Management System (CMS) für die Verwaltung des Aussehens und der Inhalte der Seite genutzt wird. Contao oder Typo3 sind zwei solcher Content Management Systeme, aber am häufigsten wird weltweit das WordPress-System genutzt. Alle Infos dazu und viele Hilfestellungen zur Einrichtung finden sich unter
https://de.wordpress.org

Um die eigene Seite überhaupt publik machen zu können, muss zuvor der Webspace (Speicherplatz im Internet) samt Domain (Name der Website) eingerichtet werden. Auch dazu gibt es einige Anbieter, die auch Hilfestellung bei der Einrichtung leisten. „Strato“ oder „1&1“ sind zwei Beispiele für solche Anbieter. Es lohnt sich hier aber auch, sich Alternativen anzuschauen, z.B. „all-inkl.com“ oder Domainfactory (“df.eu”). Neben guter Technik und angemessenen Preisen ist für Einsteiger ein sehr guter und kompetenter Support relevant.

Jetzt geht es an den Inhalt. Was soll vermittelt werden? Wer ist die Zielgruppe? Wenn einfach nur Lust besteht, einen Blog zu schreiben, ist zumindest die zweite Frage unwichtig. Also, wenn das Thema klar ist, einfach mal drauf los. Eine Website und ein Blog müssen leben. Dazu gehören auch Veränderungen. Sei es im Design oder im Inhalt. Oliver Sack würde es kurz „digitale Selbstfindung“ nennen. Und keine Angst, wenn der Blog mal etwas älter ist, werden die ersten eigenen Beiträge als grauenhaft empfunden. Das ist normal. 😉

Ein weiterer Punkt bei einem Blog ist die Lesbarkeit für Nutzer und Suchmaschinen im Internet. Für den menschlichen Leser gilt, dass das Lesen der Beiträge nicht anstrengend sein darf. Für Suchmaschinen bedeutet eine gute Lesbarkeit, dass Seite und Inhalte in den Suchmaschinen letztlich gefunden und angezeigt werden. Beides hat nichts mit der Länge eines Textes zu tun, sondern mit vielen Aspekten, die für Suchmaschinen relevant sind. Das Zauberwort hier heißt SEO (Search Engine Optimization, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung). Um die Lesbarkeit einer Website zu überprüfen, können bei WordPress-Installationen so genannte Plug-Ins (Erweiterungen) genutzt werden. Ein für dieses Zwecke hilfreiches Plug-In wäre beispielsweise „Yoast SEO“. Dieses Plug-In unterstützt die Analyse und Verbesserung der Lesbarkeit für Suchmaschinen und den Leser.

Eines steht aber über allem: Du hast Lust auf das Schreiben? Dann leg los! Der Rest kommt von alleine.